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Nachwuchsförderung

Die Notwendigkeit einer optimalen chirurgischen Versorgung wird an dem Schicksal der kleinen Pia veranschaulicht. Durch die Kombination neuer mikrochirurgischer und minimalinvasiver Operationstechniken mit entsprechender Chemotherapie ist auch bei bösartigen Tumoren oft eine Funktionserhaltung weitgehend möglich. Pia kann deshalb nach der Behandlung wieder ein normales Leben führen und hoffnungsfroh in die Zukunft blicken.
Diese und viele andere spezielle Operationsverfahren werden von international renommierten Chirurgen in dem DCS Qualifizierungsprogramm durch spezielle chirurgische Anatomiekurse an junge Chirurgen weitergegeben und trainiert.

Um eine qualifizierte, unabhängige Ausbildung sicherzustellen, die von international anerkannten Hochschullehrern durchgeführt wird,
hat die Deutsche Chirurgiestiftung das Ziel, eine postgraduierten Universität "Medizin und Technik" aufzubauen.
Neben der Medizin stellt die Technik einen bedeutenden Schwerpunkt dar. Um größtmögliche Synergien zu schaffen, werden Curricula, Fortbildungen und Master aus den Bereichen Medical Engineering, Technische Orthopädie Medizintechnik etc. angeboten. Angesprochen werden dabei alle Interessenten aus diesen Berufszweigen wie Orthopädietechnikmeister etc..

Die Deutsche Chirurgiestiftung kooperiert in diesem Bereich mit dem International Medical College, welches bereits über mehrjährige internationale Erfahrungen im Bereich der postgraduierten universitären medizinischen und zahnmedizinischen Ausbildung verfügt und eine komplexe etablierte IT-Infrastruktur besitzt.

Abgeschlossene Projekte:
Kooperation mit dem CATS-Programm in Namibia

Das Schulprojekt "Schüler helfen Schülern" - Online Nachhilfe für namibianische Berufsschüler des CATS Programms erwies sich als sehr erfolgreiches Unternehmen. Die Deutsche Chirurgiestiftung unterstützte hierdurch das Bildungswesen in Namibia in den Bereichen Naturwissenschaften und Medizin mit Hilfe von Blended-Learning Angeboten. Das Thema E-Learning in der beruflichen Bildung ist in Namibia nur in Ansätzen vorhanden. Das Projekt "Schüler helfen Schülern" diente dabei einer ersten Analyse zur Akzeptanz und zur Realisierbarkeit von E-Learning- bzw. Blended-Learning-Projekten. Darüber hinaus wurden Beziehungen zwischen deutschen und namibianischen Schülerinnen und Schülern aufgebaut. Schülerinnen und Schüler eines Mathematik-Leistungskurses des Gymnasiums St. Christophorus erteilten namibianischen Berufsschülern des CATS Programms online Mathematik-Nachhilfe. Dabei wurden Lernmodule des Berufsschulstoffes didaktisch für die E-Learning Plattform E-Med aufbereitet und mit Aufgaben ergänzt. Die namibianischen Schülerinnen und Schüler bearbeiteten wöchentlich diese Lektionen mit Aufgaben auf der E-Learning-Plattform. Einmal wöchentlich wird eine Nachhilfestunde live via des Konferenzsystems Netucate durch die deutschen Schülerinnen und Schüler erteilt.